Interview mit Frau Dietsch

Interview mit Frau Dietsch

Wie alt sind Sie?

Ich bin 29.

Was ist Ihre Lieblingsfarbe?

Dunkelrot oder pink.

Sommer, Winter, Frühling oder Herbst?

Sommer, ganz klar.

Ist es nicht zu heiß?

Ja, aber ich mag das, wenn es warm ist. Was ich gar nicht mag, ist Nieselregen. Dann werden meine Haare immer explodieren, so ein bisschen wie Hermine Granger aus dem ersten Harry Potter Teil. 
Ich kenne das, bei meinen Haaren ist das auch so. Winter gefällt mir auch nicht so, weil es ja in Bielefeld auch schneit und ich bin nicht so der Schneematsch-Fan.

Zuerst Müsli oder zuerst Milch?

Immer zuerst Müsli.

Der, die oder das Nutella?

Die Nutella.

Haben Sie schon mal etwas Böses gemacht, also in Arbeiten gespickt oder so?

Nicht, dass ich wüsste. Ich habe immer zu viel Angst gehabt, erwischt zu werden, weil meine Eltern da sehr streng waren und ich glaube, da hätte es zu Hause sehr viel Stress gegeben.

Haben Sie es schon mal etwas geklaut?

Ich habe meinem Bruder einmal etwas weggenommen und es versteckt, aber so richtig etwas geklaut habe ich nicht. Aber wer weiß, ob man an Selbstbedienungskassen, die es mittlerweile ganz oft gibt, vielleicht habe ich da mal was vergessen, aber nicht, dass ich wüsste.

Welche Fächer unterrichten Sie und wollten Sie schon immer diese Fächer unterrichten?

Ich unterrichte Mathe und Politik. Als ich mich entschieden habe, dass ich gerne Lehrerin werden würde, wusste ich, dass ich Mathe machen will. Ich wusste aber nicht, was ich noch machen will. Danach habe ich überlegt, was meine Leistungskurse in der Oberstufe waren. Ich habe gedacht, Politik finde ich eigentlich ganz spannend.

Wollten Sie schon immer Lehrerin sein? Und warum sind Sie Lehrerin geworden?

Ich wollte nicht immer Lehrerin werden. Ich habe ein ganz tolles Schülerpraktikum während meiner Schulzeit gemacht beim Optiker und fand das toll. Brillen herstellen, Gläser testen und so weiter. Das war schön und wollte es auch lange machen. Der Optiker, bei dem ich das gemacht habe, war ziemlich ehrlich zu mir und hat erklärt, dass es mehr verkaufen ist, als Gläserschleifen und selber handwerklich arbeiten. Deswegen habe ich in der Oberstufe Nachhilfe gegeben und hatte Spaß daran, Mathe zu erklären.

Haben Sie ein Mann, einen Freund oder Kinder?

Ich bin verheiratet und ich habe keine Kinder.

Was ist Ihre Lieblingsart von Schülern? (Also Oberstufe, Unterstufe, der Stille, der Clown, usw.)

Natürlich ist meine Klasse meine Lieblingsklasse. Das ist ganz klar. Sonst habe ich gerne Unterricht mit Leuten, die eine eigene Meinung haben, und nicht versuchen die Anderen aufzudrängen, sondern logisch zu begründen, warum sie etwas gut finden. Aber meine Klasse ist meine Lieblingsklasse. 


Wenn Sie in eine andere Klasse gehen würden, wäre dann die alte ihre Lieblingsklasse oder die neue?

Das kommt ja ein bisschen drauf an, wie lange man die Klasse hatte, ich bin jetzt neu an dieser Schule und ich hatte an meiner alten Schule schon eine eigene Klasse und die hatte ich von der fünften bis zur achten Klasse. Die hätte ich auch behalten, bis sie in der zehnten Klasse gewesen wären. Deswegen finde ich, das weiß ich noch nicht.
 Mal gucken, wer noch so kommt an Kindern.

Was mögen Sie oder was mögen Sie nicht an unserer Schule?

Ich mag, dass die Schule nicht so groß ist.

Ich finde es super, dass es in jeder Jahrgangsstufe nur drei Klassen gibt, weil es einfach bedeutet, man kennt von viel mehr Leuten die Gesichter und die Namen.

Was ich nicht mag, dass man hier kein Karneval feiert. Das finde ich sehr schade, dass das hier nicht gefeiert wird. Aber ich glaube, das liegt gar nicht unbedingt am BwG, sondern eher daran, dass wir uns hier in Ostwestfalen befinden, und ob die Ostwestfalen vielleicht noch nicht verstanden haben, wie witzig und wie spaßig Karneval ist.

Würden Sie den Knopf drücken, wenn Sie 50 Millionen Euro bekommen würden, dafür aber alle Ihre Erinnerungen verlieren?

Nein.

Würden Sie den Knopf drücken, wenn Sie Ihren Star treffen könnten, er oder sie aber absolut nicht nett zu ihm wäre?

Nein, ich möchte lieber so die Vorstellung davon haben, wie nett derjenige ist.

Würden Sie den Knopf drücken, wenn Sie berühmt werden, aber im negativen Sinne? Nein, wer möchte denn negativ berühmt sein? 
Also generell möchte ich nicht berühmt sein. Ich bin froh, in meiner Freizeit einfach nur ich sein zu dürfen und nicht irgendjemand, der was Besonderes ist oder dafür, an dem die Leute was wollen. Ich mag meine Freizeit, die ist still und leise.

Würden Sie den Knopf drücken, wenn Fastfood und Süßigkeiten gesund werden, Obst und Gemüse aber dafür ungesund?

Ja, Pommes ist mein Lieblingsessen. Auf jeden Fall, wenn Pommes gesund wären, das wäre toll.

Würden Sie den Knopf drücken, wenn Sie alle Sprachen der Welt verstehen, Sie aber nicht sprechen könnten?

Also ich bin überhaupt nicht sprachenbegabt und finde das cool, Sprachen zu hören. Und aus meiner Vorstellung heraus, als jemand, der schlecht Sprachen spricht, sind viele Sprachen wie eine Geheimsprache und ich finde es faszinierend, wenn Leute mehrere Sprachen sprechen. Ich würde voll gerne manchmal wissen, worüber da so geredet wird.

Würden Sie den Knopf drücken, wenn Sie Gedanken von anderen kontrollieren könnten, dafür aber nie wieder in ihr Heimatland gehen dürfen?

Nein, ich habe noch kurz überlegt, wenn man jetzt bei bestimmten Leuten dafür sorgen könnte, dass sie ihr Weltbild anpassen und sich zum Beispiel nicht mehr rassistisch äußern. Und diese rassistischen Gedanken auch verschwinden, dann frage ich mich schon, ob es mir das wert wäre.  Wenn ich meine Familie mitnehmen darf, würde ich wahrscheinlich einfach in die Niederlande ziehen, weil das ist nahe dran. Wenn man dafür verhindern könnte, dass Menschen sich hassen oder dass es Hass überhaupt gibt. Ich weiß nicht, ob es mir

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